Jährliches Archiv fvr: 2026

BySarah Hummel

Viertklässler besuchen die Moschee

Im Religionsunterricht geht es nicht nur darum, über Religionen zu sprechen, sondern sie auch kennenzulernen. Deshalb machten sich unsere Viertklässler auf den Weg zu einer Moschee. Dort wurden sie herzlich empfangen und erhielten spannende Einblicke in den muslimischen Glauben und das Leben in einer Moscheegemeinde.

Mit großer Neugier stellten die Kinder viele Fragen und erfuhren unter anderem, warum Muslime beten, welche Bedeutung der Gebetsraum hat und welche Gemeinsamkeiten die verschiedenen Religionen verbinden. Die offene und freundliche Atmosphäre machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Solche Begegnungen fördern Respekt, Verständnis und Offenheit – Werte, die uns als Schulgemeinschaft wichtig sind. Die Exkursion war eine wertvolle Bereicherung des Religionsunterrichts und wird den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

 

BySarah Hummel

Verleihung der Missio Canonica in Stuttgart

Am Samstag, dem 25. Juli 2026, wurde Frau Rektorin Astrid Lessing und Frau Lehrerin Sarah Hummel in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart die Missio Canonica verliehen. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes überreichte Bischof Dr. Klaus Krämer den beiden Pädagoginnen die unbefristete Erlaubnis zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht.
Die feierliche Verleihung bildete den erfolgreichen Abschluss eines zweijährigen Nachqualifikationskurses für staatliche Lehrkräfte, an dem beide Lehrerinnen erfolgreich teilgenommen haben.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Stehempfang statt, der Raum für Gratulationen und den fachlichen und persönlichen Austausch bot.
BySarah Hummel

Ökomobil begeistert Deilinger Grundschüler

Einen Schulalltag der ganz besonderen Art erlebten kürzlich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Deilingen. Das Ökomobil aus Freiburg war zu Gast und verwandelte die Umgebung des örtlichen Fischteichs in ein lebendiges Freiluft-Labor. Aufgeteilt in drei jahrgangsgemischte Gruppen durchliefen die Kinder einen spannenden Morgen an drei verschiedenen Stationen. Im Mittelpunkt standen dabei die Erforschung von Kleinstlebewesen und faszinierende Einblicke in das Leben des heimischen Bibers.

Station 1: Mikrokosmos im Wassertropfen
Ausgerüstet mit Keschern und Bechern gingen die Nachwuchsforscher am Teich auf die Jagd nach kleinen Wasserbewohnern. Die Ausbeute wurde anschließend im Ökomobil genauestens unter die Lupe genommen. Mithilfe moderner Mikroskope tauchten die Kinder in eine völlig neue Welt ein. Sie untersuchten ihren Fang ganz genau und lernten vom Biologen Sebastian Demtröder viel Wissenswertes über die Lebensweise und die Bedeutung dieser Kleinstlebewesen für das biologische Gleichgewicht des Gewässers.

Station 2: Eindrucksvolle Spuren am Biberbau
An der nächsten Station übernahm Jäger Manuel Zisterer die Führung. Er brachte die Gruppen zu einem großen Biberbau direkt hinter dem Fischteich und teilte sein Fachwissen mit den aufmerksamen Kindern. Großen Eindruck hinterließ dabei das enorme Gewicht der Nagetiere: Dass ein ausgewachsener Biber zwischen 25 und 30 Kilogramm schwer werden kann, nahmen viele mit Erstaunen auf. Auch die unübersehbaren Bissspuren an den umliegenden Bäumen zeigten den Schülern hautnah, mit wie viel Fleiß und Kraft diese Tiere ihre Umgebung aktiv umgestalten.

Station 3: Naturpädagogik zum Anfassen
Ergänzt wurde das Programm an der dritten Station durch die Naturpädagogin Doreen Hohner. Sie gestaltete ein spielerisches Lernangebot, bei dem die Kinder ein echtes Biberfell anfassen durften. Alle Beteiligten waren überrascht, wie dicht und weich sich das Haarkleid anfühlt. Um zu demonstrieren, wie sich der Biber vor Kälte schützt, kam dann Vaseline zum Einsatz: Damit stellten die Schüler nach, wie das Tier sein Fell wasserdicht macht und sich so optimal für den Winter rüstet. Für staunende Gesichter sorgte zudem die Erklärung für die auffällige Zahnfarbe des Nagers: Ein hoher Eisengehalt färbt die Zähne des Bibers leuchtend orange und macht sie extrem widerstandsfähig.

Am Ende des abwechslungsreichen Vormittags kehrten die Grundschüler mit vielen neuen Eindrücken, praktischen Erfahrungen und einem geschärften Bewusstsein für den Naturschutz vor ihrer eigenen Haustür in das Klassenzimmer zurück.

 

 

BySarah Hummel

Manege frei für die Kinder der Grundschule Deilingen!

In der vergangenen Woche fand an unserer Grundschule ein ganz besonderes Projekt statt: Dank der Zusammenarbeit mit dem Haus Nazareth Sigmaringen, die durch die Gemeinde Deilingen ermöglicht wird, konnten unsere Schülerinnen und Schüler eine spannende Zirkuswoche erleben. Das Projekt bot allen Kindern die Chance, ihre Talente zu entdecken, Neues auszuprobieren und über sich hinauszuwachsen.

In jahrgangsgemischten Gruppen konnten die Kinder aus einer Vielzahl akrobatischer Angebote wählen. Ob Seiltanz, Kunststücke auf dem Einrad oder am Boden, Luftakrobatik, Teamakrobatik oder Jonglage mit Tellern und Diabolo – für jeden war etwas dabei. Begleitet wurden sie dabei von Jonas Letsch, Anna Viereck und Theresa Buck vom Haus Nazareth, die mit großem Engagement, viel Geduld und pädagogischem Geschick die Workshops leiteten.

Am Donnerstag, dem krönenden Abschluss der Projektwoche, war es nach einer Generalprobe am Vormittag endlich so weit: Am Nachmittag füllte sich die Gemeindehalle mit Eltern, Geschwistern, Großeltern und vielen weiteren Gästen, die gespannt auf die Zirkusvorstellung warteten.

Unter großem Applaus präsentierten die Kinder voller Stolz, was sie in nur wenigen Tagen gelernt hatten. Die Begeisterung war bei allen Beteiligten spürbar. Schnell war klar: Dieses Projekt war ein voller Erfolg und die Zusammenarbeit mit dem Haus Nazareth in dieser Form bleibt hoffentlich keine einmalige Aktion.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle wieder einmal unserem sehr engagierten Elternbeirat und auch Harald Kuolt, der kurzfristig die professionelle digitale Aufzeichnung der Aufführung ermöglichte. Ebenso danken wir der Gemeinde Deilingen für die Bereitstellung der Gemeindehalle, sowie für ihre Unterstützung bei der Etablierung der Schulsozialarbeit an unserer Grundschule.